
Ansturm auf Ceuta: Schulkinder werden mit Maschinengewehren beschützt
Viele Migranten in Ceuta haben auch nach sechs Wochen keine richtige Unterkunft und irren hungrig durch die Straßen. Die Einwohner haben Angst – und fühlen sich alleingelassen.

Viele Migranten in Ceuta haben auch nach sechs Wochen keine richtige Unterkunft und irren hungrig durch die Straßen. Die Einwohner haben Angst – und fühlen sich alleingelassen.

Mbappé, Vinicius und Konaté sorgten mit ihrer Aktion vor dem Spiel gegen Elche für Empörung in Spanien. Sie versteckten Botschaften der Solidarität mit Ceuta. Scharfe Kritik von Fans und Legenden von Real Madrid.

Ende Juli kamen innerhalb kurzer Zeit Zehntausende Migranten nach Ceuta. Die EU-Abgeordneten in Straßburg haben nun mit einer rechten Mehrheit Position zu dem Ereignis bezogen.

Kylian Mbappé äußert sich zum Vorwurf mangelnder Solidarität mit den Einwohnern der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta. Und kritisiert dabei indirekt mangelndes Mitleid mit Migranten. Der FC Barcelona umkurvt die Shirt-Aktion komplett.
Rechtsextreme Kreise haben ein Solidaritätsshirt für Migranten in Ceuta angeprangert, das Kylian Mbappé vor einem Spiel trug. Der Madrid-Spieler wies die Kritik zurück.
Rechtsextreme Kreise haben ein Solidaritätsshirt für Migranten in Ceuta angeprangert, das Kylian Mbappé vor einem Spiel trug. Der Madrid-Spieler wies die Kritik zurück.

Der Real-Star äußert sich zum Vorwurf mangelnder Solidarität mit den Einwohnern der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta. Und kritisiert dabei indirekt mangelndes Mitleid mit Migranten.

Die Fußballer Mbappé, Vinícius und Konaté sind in Spanien in eine politische Debatte über Migration geraten. Anlass war ihr Verhalten vor dem Ligaspiel von Real Madrid beim FC Elche.

Die Fußballer Mbappé, Vinícius und Konaté sind in Spanien in eine politische Debatte über Migration geraten. Anlass war ihr Verhalten vor dem Ligaspiel von Real Madrid beim FC Elche.
Spieler von Real Madrid und Gegner Elche sollen T-Shirts tragen, um die spanische Enklave Ceuta zu unterstützen. Mbappé, Vinícius Júnior und Konaté machen da nicht mit. Nun entbrennt eine Kontroverse.
Wegen der Situation auf Ceuta verlängert Italien Grenzkontrollen. Die Regierung gibt »hohe Risiken für die innere Sicherheit« an. Spanien zieht nach.
Italien und Spanien verlängern die gegenseitige Grenzkontrollen bis Anfang Oktober. Hinweise auf eine Weiterreise von Migranten aus Ceuta nach Italien gibt es nicht.

Christdemokraten und Rechte halten Spanien Versäumnisse vor, Linke verteidigen Ministerpräsident Sánchez. Die Sozialdemokraten sind gespalten.

Mit Videos versuchen marokkanische Blogger, nationalistische und religiöse Überlegenheitsgefühle bei Migranten zu wecken. Sie tragen zum Bild einer feindlichen Invasion bei. Eine Reportage aus Ceuta.

Sie war spanische Außenministerin, als 2021 Tausende Menschen über die Grenze nach Ceuta gelangten – nun ist es wieder passiert. Hier spricht Arancha González Laya über den schwierigen Umgang mit Marokko und die Fehler der EU.

Faten Ben Omar wollte frei sein. Dafür stieg die Marokkanerin ins Meer – und ertrank vor Ceuta. Ihre Geschichte erzählt von den vielen jungen Frauen, die alles riskieren, um vor patriarchalen Zwängen zu fliehen.

Ende Juli kamen binnen Stunden Zehntausende Migranten nach Ceuta. Neue Dokumente zeigen nun: Der spanische Geheimdienst hatte vor der beispiellosen Massenankunft von Menschen aus Marokko in der Exklave gewarnt.

Wenige Wochen nach dem Massenansturm von Migranten auf Ceuta steht die Migration über die Mittelmeerroute weiter im Fokus. Ein Thema, um das Außenminister Wadephul bei seinem Besuch in Nordafrika nicht herumkommt. Von D. von Osten.