
Russlands Präsident Putin stellt per Dekret die Geschäfte von Nestlé unter Zwangsverwaltung
Russlands Präsident Putin stellt per Dekret die Geschäfte von Nestlé unter Zwangsverwaltung

Russlands Präsident Putin stellt per Dekret die Geschäfte von Nestlé unter Zwangsverwaltung

Auch nach Ausbruch des Ukraine-Krieges produzierte Nestlé weiter in Russland. Nun stellt Präsident Putin das Russland-Geschäft des Schweizer Lebensmittelkonzerns per Dekret unter Zwangsverwaltung. Es ist nicht der erste Konzern, dem das passiert.

Sechs Fabriken, Tausende Beschäftigte und bekannte Lebensmittelmarken: Nestlé ist seit Jahrzehnten in Russland aktiv. Nun übernimmt ein von Moskau bestimmtes Unternehmen die Kontrolle. Analysten sehen die Gefahr eines dauerhaften Verlusts.

Präsident Putin hat zwei russische Töchter des Konzerns unter Zwangsverwaltung gestellt. Die Schweizer wollen sich wehren. Hunderte ausländische Unternehmen haben das Land bisher verlassen.
Putin zieht die Kontrolle über weitere westliche Unternehmen an sich. Die Russland-Geschäfte von Nestlé, Auchan und Leroy Merlin wurden per Dekret unter russische Verwaltung gestellt.

Bei der dreitägigen Wahl werden die 450 Sitze der Staatsduma vergeben. Präsident Putin hat die Abstimmung als Gradmesser für die Unterstützung im Ukrainekrieg bezeichnet.

Der 41-Jährige versucht die Wogen zu glätten, doch Kritiker werfen ihm Unterstützung für Russlands Angriffskrieg vor.

Der Lebensmittelkonzern Nestlé prüft rechtliche Schritte gegen die von Russlands Präsident Putin angeordnete Zwangsverwaltung der russischen Tochtergesellschaft.

Nach dem Überfall auf die Ukraine verließen viele internationale Konzerne Russland – nicht so Nestlé. Nun verliert das Unternehmen offenbar zumindest temporär den Zugriff auf sein Geschäft. Betroffen ist auch eine französische Supermarktkette.
Die Russen wählen ein neues Parlament. Doch eine demokratische Abstimmung ist das nicht. Das zeigten schon teils absurde Szenen vor der Abstimmung.

Im Winter werde es wohl keinen Waffenstillstand geben, so Militärexperte Gady. Russlands Minimalziel sei Einnahme von Slowjansk und Kramatorsk, erst dann würden Verhandlungen stattfinden.

Putin hat die russischen Vermögenswerte von Nestlé unter temporäre staatliche Verwaltung gestellt. Wie der Lebensmittelkonzern reagiert.

Seit mehr als 20 Jahren heißt der Wahlsieger in Russland Wladimir Putin – das wird auch bei der Duma-Wahl so sein. Trotzdem ist der Kreml nervös.

In Russland wurden zwei Tochterfirmen des Schweizer Unternehmens per Präsidialdekret unter Zwangsverwaltung gestellt.
Die russischen Vermögenswerte des Lebensmittelkonzerns Nestlé wurden auf Anordnung des russischen Präsidenten an die L.E.V. zur Verwaltung übertragen.

In Russland findet von Freitag (Ortszeit) bis Sonntag die erste Parlamentswahl seit dem Angriff auf die Ukraine statt. Im äußersten Osten begann die Abstimmung bereits am Donnerstagabend. Der Sieg von Präsident Wladimir Putins Partei Geeintes Russland steht Fachleuten zufolge bereits fest. Die einzige echte Oppositionspartei wurde von der Wahl ausgeschlossen, offizielle, internationale Wahlbeobachter wurden nicht eingeladen. Trotzdem hat die Wahl eine Signalwirkung, denn Putin steht mehr und mehr unter Druck. Sein Krieg lässt sich zunehmend schwerer von der Bevölkerung fernhalten, gleichzeitig schwächelt die Wirtschaft.
In Russland wird gewählt, doch echte politische Konkurrenz gibt es nicht. Warum inszeniert das Regime noch immer Wahlen? Und: Wie gefährlich könnte eine Super-KI werden?

Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Bundespolitik erschüttern. Putin inszeniert die Duma-Wahl als Votum über den Krieg. Und: Das Oktoberfest beginnt. Der F.A.Z. Frühdenker.

Sie besetzen politische Ämter und Aufsichtsrats-Posten in Staatsunternehmen – die Kinder der russischen Elite. Sie sollen das Überleben des Systems Putin sichern. Ist unter ihnen auch ein Nachfolger?
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Zum ersten Mal seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine wählt Russland ein neues Parlament. Die Opposition ist nicht zugelassen. Kremlchef Putin erwartet, dass sein Kriegskurs bestätigt wird.