Zwei Tage vor der Landtagswahl liegt die SPD plötzlich knapp vor der AfD. In Warnemünde inszeniert Manuela Schwesig den Endspurt als Zweikampf – unterstützt von vier SPD-Ministerpräsidenten. Doch die Konkurrenz warnt vor den Folgen ihrer Strategie.
Krebserkrankung, Nord-Stream-Affäre, politische Absturzgefahr: Manuela Schwesig (52) hat schon einige Krisen überstanden. Nun könnte ausgerechnet sie zur Hoffnung der deutschen Sozialdemokraten werden – und der SPD zeigen, wie man die AfD im Osten schlägt.
Manuela Schwesig wirbt im Wahlkampf als „Frau gegen Blau“ für sich. Was bringt das der SPD?
Wegen ihrer Russlandpolitik und Nord Stream geriet Manuela Schwesig etwas ins Abseits. Nun könnte sie ihrer SPD in Mecklenburg-Vorpommern vorzeigen, wie man gegen rechts eine Landtagswahl gewinnt.
Die SPD-Ministerpräsidentin holt in Mecklenburg-Vorpommern deutlich auf. Ihr Rezept: Distanz zur eigenen Partei, Politik für die «kleinen Leute» und klare Angriffe gegen die AfD.