
Wahlkampf Berlin: Pistorius: Truppe ist weiter als viele denken
Der Verteidigungsminister betont, dass die Bundeswehr bereits jetzt stark in neue Technologien investiert. Kritik an der Beschaffungspolitik weist er zurück.

Der Verteidigungsminister betont, dass die Bundeswehr bereits jetzt stark in neue Technologien investiert. Kritik an der Beschaffungspolitik weist er zurück.

Die Deutsche Marine erhält ein zusätzliches Aufklärungsschiff der Klasse 424. Verteidigungsminister Pistorius verkündet den Auftrag bei seinem Besuch in Wolgast. Für die Peene-Werft kommt die Nachricht nach dem geplatzten F126-Projekt zur rechten Zeit.

Zur Sicherung der Nato-Ostflanke stationiert die Bundeswehr eine Brigade in Litauen. Allerdings melden sich für den Verband nicht genügend Freiwillige. Nun ordnet das Verteidigungsministerium Pflichtversetzungen an.

Die Rede ist von etwa 570 Menschen: Weil sich für die Litauen-Brigade der Bundeswehr nicht genügend Freiwillige gefunden haben, müssen nun Soldaten verpflichtend an die Nato-Ostflanke. Geplant war das so ursprünglich nicht.

In Deutschland hat die Bedrohung durch Wegwerfagenten und hybride Angriffe nach Angaben des MAD zugenommen. Viele Fälle sind nach Ansicht der Militärgeheimdienstes »mit hoher Wahrscheinlichkeit« durch Russland initiiert.
Die Big Band der Bundeswehr spielt auf einem Fest des Seeheimer Kreises der SPD – dem Pistorius angehört. Nur sind solche Auftritte bei parteipolitischen Veranstaltungen ausdrücklich nicht vorgesehen. Was steckt dahinter?

Der Militärgeheimdienst MAD sieht Deutschland als „priorisiertes Aufklärungsziel russischer Spionageaktivitäten“. Auch die Zahl extremistischer Verdachtsfälle bei der Bundeswehr nimmt zu.

Friendly Fire: Verteidigungsminister Boris Pistorius und die Beamten bei der Bundeswehr-Beschaffung in Koblenz befeuern sich mit ihrem Missmut.

Der Militärgeheimdienst sieht Deutschland als prioritäres Ziel russischer Spionage. Auch registriert er ein Viertel mehr rechtsextremistische Verdachtsfälle in der Bundeswehr.

Friendly Fire: Verteidigungsminister Boris Pistorius und die Beamten bei der Bundeswehr-Beschaffung in Koblenz befeuern sich mit ihrem Missmut.

Wer zur Bundeswehr möchte, wird zunächst gemustert. Fast ein Drittel aller Bewerber wurde im zweiten Quartal 2026 von Ärzten als unfit für den Dienst an der Waffe befunden.

Die russische Bedrohung macht ein Umsteuern der deutschen Verteidigungspolitik notwendig. Die Bundeswehr soll wieder wachsen - auch dank mehr Freiwilliger. Die bewerben sich auch. Allerdings genügt jeder Vierte nicht den Ansprüchen.

Die russische Bedrohung macht ein Umsteuern der deutschen Verteidigungspolitik notwendig. Die Bundeswehr soll wieder wachsen - auch dank mehr Freiwilliger. Die bewerben sich auch. Allerdings genügt fast jeder Dritte nicht den Ansprüchen.

Seit Anfang des Jahres wirbt die Bundeswehr um Freiwillige für den neuen Wehrdienst. Eine interne, bislang unbekannte Statistik zeigt nun: Rund 30 Prozent der Bewerber wurden als nicht wehrtauglich ausgemustert.
Die Angriffe aus dem Irak auf Pipelines in Saudi-Arabien führen zu weiteren Engpässen in der Energieversorgung. Zur gleichen Zeit verlassen Bundeswehr und die USA die kurdischen Gebiete. Für den Iran ist das aus mehreren Gründen ein strategischer Gewinn.
Die Angriffe aus dem Irak auf Pipelines in Saudi-Arabien führen zu weiteren Engpässen in der Energieversorgung. Zur gleichen Zeit verlassen Bundeswehr und die USA die kurdischen Gebiete. Für den Iran ist das aus mehreren Gründen ein strategischer Gewinn.

Die Bundeswehr übt die ABC-Abwehr. Denn sie will für den Ernstfall gewappnet sein. Was bedeutet die erhöhte Präsenz militärischer Fahrzeuge für Autofahrende?

Es geht um Aufklärung und Überwachung: Die Bundeswehr soll noch in diesem Jahr Verträge zur Beschaffung von eigenen Satelliten schließen. Sind diese im All, wäre Deutschland auch unabhängiger von den USA.

So viel Geld wie noch nie steht 2027 für die Bundeswehr bereit. Doch mit dem Rekord-Etat kommen die Fragen: Wird das Geld richtig eingesetzt? Und was bleibt für andere Aufgaben des Staates? Von Christina Nagel und Philipp Jahn.

Soldaten aus 21 Nationen beteiligen sich derzeit an der Luftwaffenübung "Pitch Black" über dem Norden Australiens, darunter auch die Bundeswehr. Die Region gehört zwar nicht zur NATO, wird aber strategisch immer wichtiger. Von M. Müller und J. Kurrat.