Trumps Hausverbot für CNN und Co.: Einfach mal abschalten
Donald Trump sperrt kritische Medien aus und verbreitet eigene Nachrichten. Der Konflikt erinnert an autoritäre Staaten. Die US-Presse stellt er vor eine Bewährungsprobe.
Donald Trump sperrt kritische Medien aus und verbreitet eigene Nachrichten. Der Konflikt erinnert an autoritäre Staaten. Die US-Presse stellt er vor eine Bewährungsprobe.
Nach ihrem Ausschluss aus dem Weißen Haus klagen CNN, MS Now und Politico gegen die US-Regierung. Trumps Reaktion: Er startet einen eigenen Sender und droht mit mehr Verboten.

Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden ihre Trump-Berichterstattung einschränkten – und sie klagten gegen ihre Verbannung aus dem Weißen Haus. Der US-Präsident startet indes einen eigenen Online-Kanal.

Der US-Präsident verbannt den weltbekannten Sender CNN und andere Medien aus dem Weißen Haus. Die Betroffenen wehren sich juristisch und bekommen Unterstützung von anderen Medien - auch vom Trump-freundlichen Sender Fox News. Von Ralf Borchard.
Bei der UN-Vollversammlung in New York steht die Rede von US-Präsident Donald Trump im Fokus. Viele US-Medien boykottieren die Berichterstattung aus Solidarität mit Sendern wie „CNN“ sowie „Politico“, nachdem Trump diesen den Zugang zum Weißen Haus verboten hat. Korrespondent Michael Wüllenweber berichtet.

Nachdem der US-Präsident CNN, MS NOW und "Politico" den Zugang zum Weißen Haus entzog, kündigten weitere Sender an, ihre Berichterstattung über Trump zu reduzieren

Nach dem Entzug der Akkreditierung für CNN, MS NOW und Politico geht das Weiße Haus nun mit einem eigenen 24-Stunden-Kanal auf Sendung.
Melania öffnet CNN die Tür, während Trump seinen Medienkrieg verschärft.

Der Schritt des Präsidenten, CNN, MS NOW und „Politico“ aus dem Weißen Haus zu werfen, stößt auf Gegenwehr. Auch Trump-freundliche Reporter erklären sich solidarisch – und bleiben Auftritten fern.

Aus Protest gegen die Hausverbote für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus haben vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Das Weiße Haus startete derweil einen eigenen Streamingkanal namens Trump TV.

Nach den Hausverboten für CNN und weitere Medien im Amtssitz von US-Präsident Trump schränken mehrere Sender ihre Berichterstattung vorerst ein. ABC, CBS, Fox News, NBC sowie auch CNN erklärten, sie würden vorerst nicht mehr über alle Termine informieren.

Der Unterhaltungskonzern Paramount hat die letzten großen Hürden für die Übernahme des Hollywood-Rivalen Warner Brothers ausgeräumt. Paramount einigte sich mit zwölf US-Bundesstaaten, die den mehr als 110 Mrd. Dollar schweren Deal mit einer Wettbewerbsklage blockierten. Auch die Klage der Drehbuchautorengewerkschaft wurde beigelegt. Damit kommt auch der Nachrichtensender CNN unter die Kontrolle der Familie des als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump geltenden Tech-Milliardärs Larry Ellison.
Der Rechtsstreit zur Übernahme von Warner durch Paramount wurde beigelegt. CNN soll vor Einflussnahme durch die Nähe der Eigentümer zur Trump-Regierung geschützt werden.

Neben Konkurrenten ABC, CBS und NBC weigert sich sogar Fox News, über die Reise des US-Präsidenten nach New York zur UN-Generalversammlung zu berichten. Es gibt eine gemeinsame Erklärung zur Pressefreiheit.

CNN und weitere Medien verklagen US-Regierung wegen Pressefreiheit +++ Trumps Zustimmungswerte fallen in Umfrage auf Rekordtief +++ Der Newsblog.

CNN und weitere Medien verklagen US-Regierung wegen Pressefreiheit +++ Trump will Triumphbogen in Washington zum Militärkomplex machen +++ ICE-Beamter schießt in Austin auf Mann +++ Bürgermeister Mamdani will Trump in New York treffen +++ Der Newsblog.

Mehrere US-Bundesstaaten lassen ihre Klage gegen die Fusion fallen. Der neue Konzern verspricht bis zu 32 Kinofilme pro Jahr und ein unabhängiges Gremium zum Schutz von CNN.

Trump hat mehrere Medien aus dem Weißen Haus verbannt. Nun gehen die Medienhäuser gegen die Regierung vor.

Donald Trump stellt den weltbekannten TV-Sender CNN und andere Medien als Müll dar, vergleicht sie mit Krebs - und verbannt sie aus dem Weißen Haus verbannt. Doch er stößt auf Widerstand.

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