
Grönland-Deal: Aufatmen in Nuuk und Kopenhagen, Trump erreicht nahezu nichts Neues
Das in New York unterzeichnete Abkommen feiert der US-Präsident als großen Erfolg. Den aber können andere für sich verbuchen

Das in New York unterzeichnete Abkommen feiert der US-Präsident als großen Erfolg. Den aber können andere für sich verbuchen
Arktis-Experte Marc Jacobsen über die Folgen des Grönland-Deals (“Win-Win-Win-Situation“), den „posttraumatischen Stress“ seiner Landsleute und was sich durch das neue Abkommen überhaupt ändert.
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US-Präsident Trump bekam sein Grönland-Abkommen. Doch damit hat er faktisch wesentlich weniger erreicht, als er ursprünglich wollte.

Amerika dürfe nun endlich auf der Insel militärisch tun, was es wolle, behauptet der US-Präsident nach Verhandlungen mit Dänemark. Was nach diplomatischem Sieg klingt, ist: der Status quo.
Wie viel Kontrolle bekommen die USA mit dem Deal in Grönland? Laut des Arktis-Experten Michael Paul weniger, als von Trump verkündet. Die Souveränität werde wohl nicht beschnitten.

Trump wollte Grönland – und bekommt nun ein Sicherheitsabkommen, das militärisch wohl kaum neue Optionen bietet. Trotzdem könnte die Einigung mit Dänemark den USA wirtschaftlich nutzen.

Über Monate wollte Donald Trump sich Grönland einverleiben, drohte sogar mit einem Truppeneinsatz. Nun verkündet der US-Präsident einen Deal, der zeigt, wie planlos seine Außenpolitik ist.

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei „gut für die Nato und für Europa“, erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen „stärkt“ die Sicherheit der autonomen dänischen Region.