
23. September 2026: Das Wichtigste des Tages
Keller-Sutter gewinnt im UBS-Streit | Sadisten-Netzwerke drängen Mädchen zu Suizid | Seen auf Rekordtief | Wölfe sollen nach Quote geschossen werden | Ex-Rebellenführer wegen Folter schuldig gesprochen

Keller-Sutter gewinnt im UBS-Streit | Sadisten-Netzwerke drängen Mädchen zu Suizid | Seen auf Rekordtief | Wölfe sollen nach Quote geschossen werden | Ex-Rebellenführer wegen Folter schuldig gesprochen

Der Ständerat will harte Regeln für die UBS. Damit ist im Duell zwischen Bundesrätin Keller-Sutter und UBS-Boss Ermotti die Endrunde eingeläutet. Selten gaben sich eine Bundesrätin und ein Wirtschaftsführer so sehr Saures wie die beiden. Das Protokoll einer Eskalation.

Es sah nach einem Sieg der Bank im Ständerat aus. Doch dank einem Schachzug erringt Finanzministerin Keller-Sutter einen wichtigen Etappensieg im Streit um die Regulierung der Bank.

Weniger Risiko für die Steuerzahlenden, mehr Kosten für die UBS: Der Ständerat korrigiert seine eigene Kommission.

Finanzministerin Keller-Sutter will die Auslandstöchter systemrelevanter Banken mit 100 Prozent Eigenkapital belegen, die ständerätliche Wirtschaftskommission nur mit 50 Prozent. Das Thema sorgt in der SRF-Sendung «Arena» für eine hitzige Debatte.

Die freisinnige Finanzvorsteherin will die UBS nach dem Untergang der Credit Suisse stärker absichern. Doch ausgerechnet in ihrer eigenen Partei ist der Widerstand gross. Nun soll ein Rettungsmanöver den Bruch verhindern. Die heisse Kartoffel Eigenmittelregulierung soll zurück in den Bundesrat.

Schwächt das Parlament den bundesrätlichen UBS-Vorschlag nur ein bisschen ab, will die SP das Referendum ergreifen. Gleichzeitig versucht die FDP die Diskussion als Ganzes zu verschieben.