Die scheidende Staatssekretärin Helene Budliger Artieda ist mit Schweizer Wirtschaftsgrössen bestens vernetzt. Ihre Vorgängerin wurde Verwaltungsrätin in mehreren Konzernen.
Die Schweiz hat – gewollt – die schwächste Regierung der Welt. Deshalb braucht das Land starke Staatssekretäre. Doch wehe, sie werden zu stark.
Die Seco-Chefin Helene Budliger Artieda hat gekündigt, wie der «Blick» berichtet. Laut «NZZ» geht sie Anfang 2027.
Sie vermittelte im Zoll-Deal und galt als Staatssekretärin für besonders heikle Aufgaben im Dienst von Bundespräsident Guy Parmelin.
Helene Budliger lässt sich laut einem Medienbericht frühpensionieren. Ihr Spitzenamt im Wirtschaftsdepartement gibt sie voraussichtlich Anfang 2027 ab.
Damit hat in Bundesbern niemand gerechnet: Seco-Chefin Helene Budliger Artieda nimmt den Hut. Parmelin soll seine wichtigste Mitarbeitern zum Rücktritt motiviert haben. Budliger war die Schlüsselfigur bei den Zollverhandlungen mit den USA.