Der US-Präsident hatte Kevin Warsh ausgewählt, damit die Zinsen sinken. Doch auch unter seiner Führung bleibt die Fed überraschend unabhängig. Nun hat Trump ein Problem.
Der neue Fed-Chef Kevin Warsh setzt mit der Zinserhöhung ein klares Zeichen. Doch reicht das als Abgrenzung zu Trump?
Der neue Fed-Chef steht vor einer kaum lösbaren Aufgabe: die Inflation bekämpfen und dafür die Zinsen erhöhen – oder seinen Fürsprecher Donald Trump glücklich machen. Es ist ein Test, wie unabhängig der oberste US-Währungshüter ist.
Wenn er glaubwürdig bleiben will, muss der neue US-Notenbankchef am Mittwoch unbedingt die Zinsen erhöhen. Selbst wenn der US-Präsident das gar nicht mag.
Kevin Warsh steht ein heißer Herbst bevor. Wird die Fed vor dem US-Präsidenten kuschen oder die Zinsen erhöhen? Die Entscheidung ist von globaler Bedeutung
Anhaltende Inflation, hohe Ölpreise und steigende Renditen am Anleihenmarkt: Die Zeichen in den USA stehen auf Zinserhöhung. Doch der Chef der US-Notenbank weiss: Dreht er an der Zinsschraube, legt er sich ausgerechnet mit Donald Trump an.