Sommer der Rekorde, die bald normal sein könnten
Rekordhitze, warme Nordsee, höhere Sturmfluten: Forscher ziehen auf dem Extremwetterkongress in Hamburg Bilanz eines extremen Sommers.
Rekordhitze, warme Nordsee, höhere Sturmfluten: Forscher ziehen auf dem Extremwetterkongress in Hamburg Bilanz eines extremen Sommers.

Ein Paläontologe untersucht Bohrkerne aus der Nordsee und stößt dabei auf versteinerte Klumpen. Darin steckt Erbrochenes von Plesiosauriern samt Muschelschalen und Röhrenwürmern. Vermutlich zog es die Meeresreptilien zum Würgen an die Küste.
Die Nordsee erreicht Rekordtemperaturen, mit drastischen Folgen für Küsten und Tiere.

Die Nordsee erreichte im Jahresmittel mit 11,6 Grad Celsius die höchste Oberflächentemperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1969.

Unverdaulich und erstaunlich langlebig: In rund 160 Millionen Jahre alten Bohrkernen aus der Nordsee stecken Klumpen aus Muschel-, Wurm- und Seelilienresten, die sich als fossiles Erbrochenes deuten lassen. Ihre Zusammensetzung spricht dafür, dass langhalsige Plesiosaurier im offenen Meer fraßen und die harten Reste später nahe einer Flussmündung auswürgten. Hybodonte Haie lassen sich als Mitverursacher allerdings […] Der Beitrag Fossiles Erbrochenes zeigt ungewöhnliches Fressverhalten von Plesiosauriern erschien zuerst auf scinexx | Das Wissensmagazin .

An den deutschen Küsten stieg der Meeresspiegel seit 1900 einer Analyse zufolge deutlich an.

Das Wetter: Meist heiter bis sonnig. Im Nordwesten bedeckt, an der Nordsee abends Schauer. 17 bis 24 Grad. Morgen vom Südwesten bis zum Niederrhein heiter. Sonst vielfach bewölkt, teils Schauer und Gewitter. 15 bis 24 Grad.

Das Wetter: In der Nacht im äußersten Nordwesten stark, sonst meist gering bewölkt oder klar. Gebietsweise Nebel. 13 bis 0 Grad. Am Tag im Nordwesten bedeckt, gegen Abend Schauer an der Nordsee. Sonst nach Nebelauflösung heiter bis sonnig. 17 bis 24 Grad.

Das Wetter: In der Nacht im Nordwesten stark, sonst meist gering bewölkt oder klar. Gebietsweise Bildung von Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 13 bis 0 Grad. Morgen im Nordwesten stark bewölkt bis bedeckt, im Nordseeumfeld aufkommender schauerartiger Regen. Sonst nach Nebelauflösung heiter bis sonnig und trocken. Höchstwerte 17 bis 21 Grad, entlang des Rheins bis 24 Grad.

Recherchen zu einem mutmaßlichem Aus von BP-Windkraftanlagen in der Nordsee

In der deutschen Nordsee wollte BP zwei riesige Windparks bauen. Doch die Arbeiten an den Projekten sind offenbar seit Monaten eingestellt. Das zeigen Recherchen von NDR, WDR und SZ.
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Das norddeutsche „Tatort“-Duo Wotan Wilke Möhring und Denis Moschitto steht aktuell vor der Kamera. Diesmal dürfen sie für die neue Folge wieder Nordseeluft schnuppern.

Mit dem Projekt Greensand ist das erste CO2-Einlagerungsprojekt in der EU gestartet. Unter der Nordsee soll in Zukunft klimaschädliches CO2 dauerhaft im Meeresboden gespeichert werden. Doch es gibt auch Kritik. Von A. Bartram.

Die steigende Menge CO2 in der Atmosphäre ist eine der größten Herausforderungen zur Eindämmung des menschengemachten Klimawandels. Um diese zu reduzieren, ist in Dänemark ein besonderes Projekt in den Regelbetrieb gegangen: die Speicherung des Treibhausgases im Meer.

In Dänemark ist ein CO2-Speicher unter der Nordsee offiziell in Betrieb gegangen. Beim sogenannten "Project Greensand" wird klimaschädliches Kohlenstoffdioxid dauerhaft eingelagert, damit es nicht in die Atmosphäre gelangt und den Klimawandel weiter vorantreibt.
Nach einer Testphase geht das CO₂‑Lager in der dänischen Nordsee in den Regelbetrieb. Bis zu 400.000 Tonnen Kohlendioxid sollen künftig im Meeresgrund gespeichert werden.

In Dänemark geht heute ein CO2-Speicher unter der Nordsee offiziell in Betrieb. Beim sogenannten "Project Greensand" soll klimaschädliches Kohlenstoffdioxid dauerhaft eingelagert werden, damit es nicht in die Atmosphäre gelangt und den Klimawandel weiter vorantreibt.

400.000 Tonnen verflüssigtes CO₂ sollen künftig jährlich in 1800 m Tiefe in der Nordsee vor Dänemark gespeichert werden. Es gibt auch kritische Stimmen.

Das Bundesumweltministerium hat den Bau einer mobilen Anlage zur Entsorgung von Altmunition in Nord- und Ostsee in Auftrag gegeben.