
CDU: Volker Bouffier rät Friedrich Merz zu Strenge mit SPD
Verbale Keile oder gute Ratschläge: Friedrich Merz bekommt beides gerade im Überfluss. Sein Parteifreund Volker Bouffier, der frühere hessische Ministerpräsident, versucht es mit letzterem.

Verbale Keile oder gute Ratschläge: Friedrich Merz bekommt beides gerade im Überfluss. Sein Parteifreund Volker Bouffier, der frühere hessische Ministerpräsident, versucht es mit letzterem.

Berlin – Der CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck setzt in der durch Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) losgetretenen Diskussion um die Krankenversicherung in Deutschland auf die geplante Einführung eines Primärversorgungssystems. „Wer krank ist, sollte jederzeit einen Termin bekommen“, sagte Streeck heute im ARD-Morgenmagazin .... [weiter lesen]
Auch der Bundeskanzler befeuert jetzt die Kritik an der „Zwei-Klassen-Medizin“. Dabei liegen die Gründe für die langen Wartezeiten bei Kassenpatienten anderswo.

Kabinett beschließt Tankrabatt +++ Juso-Chef zu Krankenkassen: „Merz hat recht“ +++ Unions-Wirtschaftsflügel fordert Umsetzung der Reformen bis Winter +++ Der Newsblog.

Kanzler Merz beklagt, dass Privatversicherte schneller Termine bekommen als Kassenpatienten. Ab Januar wird es für die wohl noch schlimmer, wegen einer Reform der schwarz-roten Koalition.
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In Offenbach am Main griffen Linksextremisten ein CDU-Büro mit Steinen an. In einem Bekennerbrief drohen sie mit weiteren Attentaten auf „die Partei von Friedrich Merz“.
CDU-Eminenz Bouffier rät dem Kanzler, sich auf wenige konkrete Großvorhaben zu konzentrieren – und dabei die SPD nicht mehr zu schonen. Was die Linke angeht, zeigt Hessens Ex-Ministerpräsident eine gewisse Offenheit.
CDU-Eminenz Bouffier rät dem Kanzler, sich auf wenige konkrete Großvorhaben zu konzentrieren – und dabei die SPD nicht mehr zu schonen. Was die Linke angeht, zeigt Hessens Ex-Ministerpräsident eine gewisse Offenheit.
Nach Wahlniederlagen und sinkender Zustimmung steht Bundeskanzler Friedrich Merz unter Druck wie noch nie. Das war auch Thema bei „Markus Lanz“.
Steuert Deutschlands politische Mitte auf den Kollaps zu? Bei „Markus Lanz“ warnt Gordon Repinski, Political Analyst für WELT, vor einer gefährlichen Entwicklung. Die Debatte um Friedrich Merz greife zu kurz.
Ex-CDU-Generalsekretär Mario Czaja wirft seinem ehemaligen Chef Friedrich Merz fehlende „emotionale Intelligenz“ vor und fordert seinen Rücktritt. Unterdessen gehen auch Hendrik Wüsts Umfragewerte in den Keller.

Unionsfraktionsvize Sepp Müller sieht den Kanzler weiter als "Trainer" der Koalition und verteidigt das Aus für die Rente nach 45 Beitragsjahren. Er stellt aber Regelungen für Menschen in Aussicht, die nicht länger arbeiten können.

Merz hat noch die Rückendeckung der Unionsfraktion

Öffentlich stellte sich die Unionsfraktion hinter den Kanzler. Intern aber soll Merz massiven Gegenwind bekommen haben – von seinem Vorgänger als Fraktionschef.

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin plant die Partei Gespräche mit Grünen und Sozialdemokraten. Bundeskanzler Merz warnte einem Bericht zufolge intern eindringlich vor dem Bündnis.

Unionsfraktion stellt sich hinter Merz
Der ehemalige Unionsfraktionschef hat dem Kanzler laut einem Bericht schwere Vorwürfe gemacht. »Wir alle müssen uns verändern und in erster Linie du«, sagte Brinkhaus.
Der ehemalige Unionsfraktionschef hat dem Kanzler laut einem Bericht schwere Vorwürfe gemacht. »Wir alle müssen uns verändern und in erster Linie du«, sagte Brinkhaus.
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Nach dem Wahldebakel will Friedrich Merz für mehr Gerechtigkeit sorgen. Doch seine Aussagen zur Krankenversicherung sorgen für Ärger und müssen von seinem Sprecher erklärt werden. Gleichzeitig kommen aus der SPD positive Signale.
Die CDU hat kein Glück mit Friedrich Merz. Aber er hat auch kein Glück mit ihr. Denn die Partei gibt ihm eine unlösbare Aufgabe. Und unterschätzt, was ihr 2029 droht.