
Merz hat noch die Rückendeckung der Unionsfraktion
Merz hat noch die Rückendeckung der Unionsfraktion

Merz hat noch die Rückendeckung der Unionsfraktion

Öffentlich stellte sich die Unionsfraktion hinter den Kanzler. Intern aber soll Merz massiven Gegenwind bekommen haben – von seinem Vorgänger als Fraktionschef.

Unionsfraktion stellt sich hinter Merz

Nach dem Wahldebakel vom Wochenende hatte Kanzler Merz noch einen schwierigen Termin vor sich: die Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Dort erhielt er schließlich vor allem Zuspruch - er müsse nun aber auch liefern. Von Katrin Aue.

Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union, Winkel, ist in die Spitze der Unionsfraktion aufgerückt.

Nach den Wahlniederlagen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Bundestagsfraktion der Union hinter Kanzler Merz gestellt. Das Treffen mit dem CDU-Vorsitzenden dauerte rund drei Stunden. Unionsfraktionschef Frei sicherte dem Bundeskanzler die Unterstützung der Fraktion zu.

Der Unionsfraktionsvorsitzende Frei sieht nach dem CDU-Wahldebakel einen "enormen Aussprachebedarf". Im tagesthemen-Interview stellt er sich hinter Kanzler Merz - obwohl es beim Fraktionstreffen deutliche Kritik gab.

Nach dem Wahldebakel von Mecklenburg-Vorpommern traf sich die Unionsfraktion zur Aussprache. Der Kanzler zeigte sich selbstkritisch, doch Ex-Fraktionschef Ralph Brinkhaus attackierte ihn scharf.

Kanzler Merz erhofft sich Rückhalt in der Unionsfraktion nach Wahldebakeln

Nach den Wahlniederlagen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Bundestagsfraktion der Union hinter Kanzler Merz gestellt. Das Treffen mit dem CDU-Vorsitzenden dauerte rund drei Stunden. Unionsfraktionschef Frei sicherte dem Bundeskanzler die Unterstützung der Fraktion zu.

Kanzler Merz trifft sich nach historischer Wahlniederlage der CDU mit Abgeordneten der Unionsfraktion, Bundesregierung bringt angekündigten Tankrabatt auf den Weg, Linken-Bundestagsabeordneter Ferat Koçak zieht sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurück, Auftakt der UN-Generaldebatte in New York, USA schließen Sicherheitsabkommen mit Dänemark und Grönland, EU verlängert Russland-Sanktionen um drei Jahre, Militärflugzeug bei US-Airbase Spangdahlem in der Eifel abgestürzt, Gründung einer Allianz für Frauengesundheit in Berlin, Star-Wars-Produzent und -Drehbuchautor George Lucas eröffnet eigenes Museum, Alexander Blessin wird neuer Trainer bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach, Das Wetter
Merz stellt sich erstmals nach den jüngsten Wahlniederlagen der Unionsfraktion. Doch es wird deutlich: In der CDU/CSU ist nur noch wenig Vertrauen in die Wirkmacht des Kanzlers vorhanden.
Vor der Unionsfraktion nennt der Bundeskanzler die Ergebnisse der CDU bei den Landtagswahlen »desaströs«. An den Reformen will er wie mit der SPD vereinbart festhalten.

In der Union fragen sie sich, wie es weitergeht. In der Sitzung der Fraktion bekommt Merz Beifall. Nur ein Abgeordneter sucht die Konfrontation.

Nach wochenlangen innerparteilichen Debatten über seine Leistung hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Stellung in der Union gefestigt. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) sagte dem Kanzler am Dienstag den Rückhalt der Fraktion für die Umsetzung der umstrittenen Reformen zu: „Der Kanzler hat unsere Unterstützung“, stellte Frei klar. Merz räumte bei einem Auftritt vor den Unionsabgeordneten eigene Fehler ein und mahnte eine Fortsetzung des Reformkurses an. Das von manchen befürchtete Scherbengericht in der Fraktionssitzung blieb aber aus.

Zwei Tage nach dem Wahldesaster von Mecklenburg-Vorpommern ist Merz zur Aussprache in der Unionsfraktion. Der Unmut ist groß, am Ende aber überwiegt die Disziplin.

Zwei Tage nach dem Wahldesaster von Mecklenburg-Vorpommern ist Merz zur Aussprache in der Unionsfraktion. Der Unmut ist groß, am Ende aber überwiegt die Disziplin.

Erst in den Parteigremien, jetzt in der Bundestagsfraktion: Nach den desaströsen Wahlniederlagen der CDU versucht der Kanzler, Vertrauen zurückzugewinnen.

Nach den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist die Unions-Bundestagsfraktion mit Bundeskanzler Merz zu Gesprächen zusammengekommen. Bei dem Treffen soll über Konsequenzen aus den Wahlniederlagen der CDU in beiden Bundesländern beraten werden.

Weitermachen, aber kein "Weiter so" - das ist Merz' Marschrichtung. Ob seine Unionsfraktion da mitgeht, wird sich am Nachmittag zeigen. Der Kanzler und CDU-Chef trifft auf nervöse Abgeordnete. Die Kritik an ihm reißt nicht ab.