So weit sollen die Befugnisse der Nachrichtendienste reichen
Ab heute beschäftigt sich der Bundestag mit der geplanten Reform von BND und Verfassungsschutz. Diese sollen mehr Befugnisse erhalten und künftig "aktiv" eingreifen. Was heißt das?
Ab heute beschäftigt sich der Bundestag mit der geplanten Reform von BND und Verfassungsschutz. Diese sollen mehr Befugnisse erhalten und künftig "aktiv" eingreifen. Was heißt das?

Wie der BND künftig Hackergruppen lahmlegen und Lieferketten sabotieren könnte. Im Bundestag starten die Beratungen zu einer umfassenden Reform, die auch den Verfassungsschutz betrifft.

Wie der BND künftig Hackergruppen lahmlegen und Lieferketten sabotieren könnte. Im Bundestag starten die Beratungen zu einer umfassenden Reform, die auch den Verfassungsschutz betrifft.

Wie der BND künftig Hackergruppen lahmlegen und Lieferketten sabotieren könnte. Im Bundestag starten die Beratungen zu einer umfassenden Reform, die auch den Verfassungsschutz betrifft.

Durch eine Reform sollen deutsche Nachrichtendienste Befugnisse bis hinein in den militärischen Bereich bekommen. Das sei sinnlos und gefährlich, sagt Experte Schmidt-Eenboom. Russlands Geheimdienste seien weit überlegen. Sie könnten Verheerendes anrichten, vor allem beim BND.

Bundeswehr, BND und Verfassungsschutz suchen mit poppigen Kampagnen nach Nachwuchs. Was sagt das über ein Land aus, das sich gerade sicherheitspolitisch neu erfindet?
Ex-BND-Chef Gerhard Schindler beschreibt in seinem Buch „Die geheime Welt der Nachrichtendienste“, wie sich die Arbeit des BND in den letzten Jahrzehnten verändert hat: „Die Bedrohungslage ist stärker geworden.“

Bundeskanzler Merz hält die deutschen Geheimdienste für genauso gut wie CIA, Mossad und MI5 und MI6. Sicherheitsexperte Hans-Jakob Schindler stimmt im Grundsatz zu. Er sieht aber Fähigkeitslücken.